FAQ-Corona

FAQ – Corona

1. Darf mein Kind mit Schnupfen, Halsweh und Co in die Kita kommen?

Grundsätzlich gilt: Kinder mit Fieber, Husten, Bindehautentzündung, Erkältungen, Magendarm-Infektionen gehören in die

Obhut der Eltern und werden nicht im Kindergarten betreut.

In der sogenannten „Empfehlung für die Kindertagesbetreuung im Regelbetrieb“ schreibt das NRW Ministerium vor, dass auch Schnupfen,

nach Aussage des Robert Koch–Instituts, zu den Symptomen der COVID 19 Infektion gehört.

Allerdings kommt Schnupfen gerade in der Herbstzeit häufiger vor. Daher soll das Kind, im Falle einer laufenden Nase, zunächst für 24 Stunden,

zu Hause beobachtet werden. Wenn kein weiteres Krankheitszeichen auftritt und das Schnupfensekret farblos bleibt, kann das Kind wieder die Einrichtung besuchen.

Bei generellen Infektionen beruft sich der Kindergarten auf die Anlage 4 (Vereinbarung „Kranke Kinder in der Kita“) im Betreuungsvertrag.

2. Welche Regelungen gelten für Überträger des Coronavirus?

In der Verordnung des Robert-Koch-Instituts zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus gilt, dass Kinder,

  • für die behördlich eine Quarantäne angeordnet wurde
  • mit einer akuten Atemwegserkrankung
  • mit Fieber (ab 38°C) oder
  • Husten, der nicht durch eine chronische Erkrankung bedingt ist,

nicht betreut werden dürfen.

3. Ab wann beginnt die häusliche 24-Stunden-Beobachtungzeit bei Schnupfen?

Sobald das Kind abgeholt bzw. der Schnupfen gemeldet wurde, fangen die sogenannten 24 Stunden an. Kommt kein weiteres Symptom dazu,

kann das Kind den Kindergarten wieder besuchen.

4. Finden pädagogische Angebote statt?

Ja. Es werden wieder alle pädagogischen Angebote durchgeführt, die das Hygienekonzept zulassen.

5. Gibt es Ausflüge?

Ja, jedoch vermeiden wir die öffentlichen Verkehrsmittel. Unsere Ausflüge beschränken sich auf die für uns fußläufig erreichbaren Ausflugsmöglichkeiten.

6. Finden Elternveranstaltungen statt?

Unsere räumlichen Begebenheiten lassen keinen 1,5 Meter Abstand innerhalb der Kindertagesstätte zu. Daher können wir vorerst keine Elternveranstaltungen

innerhalb der Einrichtung stattfinden lassen.

7. Dürfen die Kinder ihren Geburtstag feiern?

Ja, alle Lebensmittel die ungekühlt verspeist werden, dürfen die Geburtstagkinder mitbringen. Die Lebensmittel müssen

eingeschweißt verpackt in die Einrichtung gebracht werden.

8. Wo kann man die Verordnungen nachlesen?

Auf der Homepage des MKFFI  www.mkffi.nrw sind die aktuellen Rechtsgrundlagen zu finden.

9. Umgang mit COVID-19 Verdacht oder Erkrankung

Wir dokumentieren zur Nachverfolgung die Bring- und Abholzeit der Kinder.

Das Gesundheitsamt setzt sich im Falle einer erkrankten Person sofort mit dem Jugendamt in Verbindung. Gemeinsam wird das weitere

Vorgehen besprochen. Im direkten Austausch mit dem Jugendamt erhalten wir die weiteren Vorgehensweisen, bzw. alle notwendigen Informationen.

10. Darf mein Kind die Kindertageseinrichtung  besuchen, wenn sich das Geschwisterkind bzw. ein Familienmitglied in häuslicher Quarantäne befindet?

Im Vorfeld überprüft das Gesundheitsamt, ob das Kind bzw. das Familienmitglied, welches sich in Quarantäne begeben muss, als Kontaktperson eines bestätigten Falls gilt, oder positiv auf COVID-19 getestet wurde.

Nach der Erfassung gibt es zwei Optionen:

  1. Option:

         Das Kind darf weiterhin den Kindergarten besuchen, wenn das Geschwisterkind bzw. das Familienmitglied nur als Kontaktperson eines bestätigten Falls gemeldet ist.

         Somit unterliegt nur bei der Kontaktperson die 14 tägige Quarantäne. Demnach sind die anderen Familienmitglieder nicht betroffen.

  1. Option:

        Beim Geschwisterkind wurde, durch einen Test, COVID 19 nachgewiesen. Demnach werden alle engen Kontaktpersonen unter häuslicher Quarantäne gestellt.

Nur das zuständige Gesundheitsamt (untere Gesundheitsbehörde-uGB) kann eine häusliche Quarantäne anordnen bzw. wieder aufheben.

Bevor das Gesundheitsamt die häusliche Quarantäne aufhebt, erhält die Familie ein offizielles Aufhebungsanschreiben.

11. Wie verhalte ich mich, wenn ich aus einem Risikogebiet einreise?

Personen die aus einem Risikogebiet einreisen, müssen sich unverzüglich nach der Einreise in 14 tägige häusliche Quarantäne begeben.

Die Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich unverzüglich beim zuständigen Gesundheitsamt

(Kreisgesundheitsamt Mettmann, unter der Rufnummer 02104/99-3535) melden.

12. Kann das Gesundheitsamt die 14 tägigen Quarantäne aus einem Risikogebiet aufheben?

Das Gesundheitsamt kann die Quarantäne aufheben, wenn:

  • ein ärztliches Zeugnis in der deutschen oder englischen Sprache bestätigt, dass es keinen Anhaltspunkt für das Vorliegen einer COVID19 Erkrankung gibt.
  • Das Zeugnis darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise nach Deutschland durchgeführt werden.
  • die Testung auf COVID 19 nach der Einreise erfolgte.

Für eine Befreiung müssen Sie das zuständige Gesundheitsamt (Kreisgesundheitsamt Mettmann, unter der Rufnummer 02104/99-3535) kontaktieren.

Das ärztliche Zeugnis und das Testergebnis muss vorgelegt werden.